Kelvin-Messung
für kleine und kleinste Widerstände


Erfindung
Professor Willian Thomson (s. Thomson-Messbrücke)
wurde 1892 für seine zahlreichen Erfindungen und Verdienste
in Forschung und Technik geadelt.
Er nannte sich fortan Lord Kelvin als Baron Kelvin oLargs.
Nach ihm wurde die m?-Messung genannt.

Messgeräte
Neben Handmultimetern und m?-Metern sind LCR-
Messbrücken mit Software, Bus- und PC- Ansteuerung und
Auswertung im Einsatz.

Messprinzip
Ein konstanter Messstrom (+I, -I) durchfließt den Prüfling.
An gleicher Kontaktierstelle wird eine Spannung (+U, -U)
abgegriffen. Diese ist direkt proportional zu dem zu
messenden Widerstand. Wegen I = konstant und dem großen Innenwiderstand des Spannungsmessers wird der Widerstand
der Zuleitungen, der Kontaktübergänge, sowie des Spannungs-
abfalles an den Zuleitungen des Spannungspfades kompensiert. Genauigkeiten bis 0,01 % sind erreichbar. 

Die Kontaktierung
Die technische, physikalische Entwicklung bedingt eine stetige neue Anforderung an die Kontaktierung der Prüflinge. Diese Schnittstelle zwischen Messgerät und Prüfobjekt wird oftmals von Messgeräteherstellern nicht ausreichend unterstützt und von Anwenderseite zu gering bewertet. So wird gerade hier entschieden, ob richtig gemessen wird.
Qualität und Messergebnis entscheidet letztlich, ob ein Produkt verkaufbar ist. Ein wenig Beachtung und Aufwand für eine produktgerechte Auswahl der Kontaktierung sollten Sie vornehmen.

Hierzu bieten wir verschiedene Messzangen, Taster, und den Kelvin Matrix Scanner an.